Die Quellen der Medizin - Wissenschaft, Kunst und Religion

Natürlich basieren viele Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Pathologie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und beschreiben uralte und gewordene Tatsachen. Die spirituelle Dimension der menschlichen Natur, sein Schicksal, seine biographische Mission, seine geistige Entität bedarf auch spiritueller Methoden, um diese zu erahnen oder zu erfassen.

„Re-ligio“ bedeutet sich wieder zu verbinden mit seinem spirituellen Ursprung. Damit schauen wir auf den werdenden Menschen und nehmen Zukunftsaspekte auf. Diese Dimension im Auge zu behalten ist unabdingbar für menschengemäßes ärztliches Handeln. Diesen Aspekt hat Prof. V. Fintelmann zu einem Kernthema seines Forschens und Handelns gemacht, was er in den letzten Jahren die „christliche Medizin“ genannt hat.

Wir sprechen aber auch von der „Heilkunst“. Wie der Künstler, z.B. ein Bildhauer, den gewordenen Stein als Ausgangspunkt wählt, um eine Figur, die noch nicht sichtbar ist, durch sein Handeln entstehen zu lassen, ist auch die Heilkunst eine Tätigkeit, die beide Seiten miteinander verbinden will. Was die „Kunst“ an der „Heilkunst“ ist, ist die Fragestellung, mit der Martin Straube schon lange umgeht.

Auf der Tagung werden Prof. Volker Fintelmann und Martin Straube im Dialog sich diesem Zusammenspiel nähern.

Zielgruppe
alle medizinischen Berufe und weitere Interessierte

Verantwortlich
Prof. Dr. Volker Fintelmann und Martin Straube

Der ursprünglich vorgesehene Termin am 17.-18. Februar 2017 findet nicht statt.

Neuer Termin und Ort
Freitag, 27. Oktober (16-21 Uhr) und Sonnabend, 28. Oktober 2017 (9:30-13 Uhr)
Rudolf Steiner Haus, Mittelweg 11, 20148 Hamburg