Fortbildung für Kursleiter und Therapeuten

Wie unterrichtet man Anthroposophische Pflege?

"Unterrichte so, wie – nach deiner besonderen Individualität – nur du unterrichten kannst."

Das Bild, das wir von uns selbst haben mit all unseren Begabungen und Eigenheiten ist ausschlaggebend für die Art unseres Auftretens, für die Wirkungen (Reaktionen), die wir hervorrufen. So ist es hilfreich, das Bewusstsein für die eigenen Prägungen zu schulen  (Konstitution, Temperament, charakterliche Schwerpunkte usw.) und aus einer sich entwickelnden Selbsterkenntnis ein Verständnis und eine Kompetenz für therapeutisches Arbeiten zu gewinnen. Die Anthroposophische Menschenkunde ermöglicht eine Erkenntnis dieser Prägungen, indem sie die leibliche, seelische und geistige Wesenheit des Menschen in ihrer Wechselwirkung und Selbstwahrnehmung betrachtet.

Fragen, die wir uns stellen können:

  • Was nehme ich an mir und anderen wahr?
  • Kann ich eigene Muster erkennen?
  • Wie gehe ich mit meinem und fremdem Verhalten um?
  • Ist es gut, wie es ist?
  • Kann ich, will ich etwas verändern?

In anschaulicher und praktisch übender Weise werden wir uns an 2 Wochenenden mit diesen Themen beschäftigen.

Modul 1: 24.-25. Februar 2017

Das erste Wochenende dient der Selbstwahrnehmung und Selbstfindung in der Begegnung mit den Themen der Drei- und Viergliederung anhand der Konstitutionen und Temperamente. Was bringe ich mit als Instrument und wie erlebe ich mich als Handelnder in der Welt? Wie erleben mich die anderen?

  • Darstellung der Konstitutionen bzw. Temperamente in Demonstrationen, Übungen und im künstlerischen Tun
  • Kurzreferate
  • Wahrnehmung der eigenen Prägungen, die Konstitution / das Temperament betreffend
  • Gruppenarbeit zur Vertiefung der Themen
  • Skripte und Literatur zur Weiterarbeit

Modul 2: 28.-29. April 2017

Die Einflüsse der Planeten und der Tierkreisbilder (der Siebenheit und der Zwölfheit) spiegeln sich in der Art und Weise, wie wir uns fühlend und denkend der Welt zuwenden. Sie bestimmen, für uns meist unbewusst, wohin wir unsere Sympathien lenken, wie wir die Welt begreifen. Das Wahrnehmen dieser Vorlieben und das Relativieren des eigenen Standpunkts erweitern den Blick auf das jeweilige Thema und fördert die gegenseitige Wertschätzung.

  • Einführende Referate
  • Demonstrationen mit Rollenspielen
  • künstlerische Übungen
  • Einschätzung der eigenen Schwerpunkte die Siebenheit /Zwölfheit betreffend
  • Zusammenschau der Inhalte von Modul 1 und2
  • Literatur und Skripte zum Thema

Zielgruppe
Referenten für Anthroposophische Pflege, Praxisanleiter, Kursleiter, Experten für Anthroposophische Pflege und alle medizinischen Berufe

Zeiten
freitags 16-21 Uhr / sonnabends 9-18 Uhr

Kursleitung

Eva-Marie Batschko und Angelika Strnad-Meier

Kursgebühr

200 Euro pro Wochenende (inkl. Pausenverpflegung)

Bitte beachten Sie auch unsere Teilnahmebedingungen!

Zur Anmeldung benutzen Sie bitte dieses Formular:

 

Anmeldung

Hiermit melde ich mich verbindlich für folgenden Kurs an: